Studie nennt Hauptgründe für Bienenverluste

Viele Imker in unserer Gemeinde – auch ich zähle mich dazu –  mussten im vergangenen Winter stark erhöhte Völkerverluste hinnehmen. Auch von unseren Nachbarn in Mauren höhrt man in dieser Sache derzeit nicht viel Gutes.

Eine aktuelle deutsche Studie nimmt sich dieses Themas an:

Untersuchungsergebnisse des Deutschen Bienenmonitorings

Westliche Honigbiene (Apis mellifera) beim Wabenbau, Foto: D. Menzler, BLE/ BonnDie Hauptgründe für die periodisch auftretenden erhöhten Winterverluste bei Honigbienenvölkern in Deutschland sind starker Befall mit Varroa-Milben (Varroa destructor), Infektionen mit Viren, Alter der Königin sowie Schwächung der Völker im Herbst. Signifikante Beeinträchtigungen durch Befall mit dem Parasiten Nosema, durch Pflanzenschutzmittelrückstände oder durch andere Ursachen wurden nicht ermittelt. Zu diesem Schluss kommt die Langzeitstudie Deutsches Bienen-Monitoring (DeBiMo), die kürzlich erstmalig in deutscher Sprache von der Initiative „Innovation und Naturhaushalt“ unter dem Dach der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft veröffentlicht wurde.

Der Studienbericht in ganzer Länge:    Download

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2 Antworten zu Studie nennt Hauptgründe für Bienenverluste

  1. Franz Wimmer schreibt:

    Bin seit 20 Jahre Hobbyimker mit durchschnittlich 20 Bienenvölker (Carnica). Von Anfang an Sommerbehandlung mit A-Säure 80 %,150 ml, (Krämerplatte, seit 2001 Tropfflasche). Winterbehandlung bis 1998 mit Perizin, dann 3,5 % Oxalsäure Lösung, Tropfflasche. Hohe Auswinterungrate ca. 90 %. Verluste hauptsächlich durch, zu schwach, Verhungert (Futterstrom seitlich), Drohnenbrütig.
    All die Versuche vieler Imker brachten keine guten Erfolge, Rückstände waren die Folge oder weitere Völkerverluste.
    Wichtig für mich: Reine 85 % ige A-Säure und haltbare 3,5 % ige Oxalsäure Lösung von der Apotheke (kennen viele nicht!)
    2002 habe ich mein erstes Zertifikat der Honig- und Wachs Untersuchung von der Uni- Hohenheim
    mit keinerlei Rückstände (nn) erhalten. Und das bestätigt meine Betriebsweise sowie den Naturreinen Honig.
    Leider halten sich immer noch viele Imker nicht an die „Regeln“ (Siehe jetzt – zeitgleiche Varroabehandlung-) und suchen die Ursache beim „Andern“

  2. Maya schreibt:

    Hier mal reinschauen:
    https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/73752.html?typo3state=projects&lsfid=2077

    Im den Zwischenberichte steht auch wer mitmacht!

    Und hier kann man sicht informieren wer alles für nachhalige Landwirtschaft ist:
    http://fnl.de/fnl/organisation.html

    BASF, Bayer, Monsanto, Syngenta, …..

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